Leasing-Partner in Deutschland

Seit der steuerrechtlichen Gleichstellung von Dienstwagen und Dienstrad im Jahr 2012 ist der Markt für das Dienstrad-Leasing stetig gewachsen. Mehrere Leasinganbieter haben sich seither auf dem deutschen Markt etabliert. Die Coronakrise hat das riesige Interesse am Dienstrad noch verstärkt, da viele Beschäftigte nach Alternativen zu den Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs suchen und in ihrer Freizeit vermehrt aufs Fahrrad steigen.

Interessierten Arbeitgebern, Selbständigen und Arbeitnehmern bieten wir im Folgenden einen Überblick über die Leasinganbieter, mit denen wir zusammenarbeiten. Die Logos der jeweiligen Anbieter sind mit den Leasingrechnern verlinkt. Dies ist insbesondere für Arbeitnehmer interessant, die so die individuellen Kosten und die Ersparnis beim Dienstrad-Leasing berechnen können.

Jobrad – der erste Dienstrad-Leasing Anbieter in Deutschland

Pionier der Branche ist in Deutschland ein Freiburger Unternehmen, heute bekannt unter dem Firmennamen Jobrad.

Im Jahr 2008, als sich Jobrad-Gründer Ulrich Prediger statt seines Dienstwagens ein Dienstrad wünschte, entgegnete sein damaliger Chef: „Geht nicht!“. Das konnte Ulrich Prediger nicht hinnehmen, kündigte und begann seinen Kampf um die Anerkennung des Dienstrads als gleichwertige Alternative zum Dienstwagen. Zusammen mit verschiedenen Verbänden und seit 2011 auch gemeinsam mit Holger Tumat setzte sich Ulrich Prediger für die Gleichbehandlung von Fahrrad und Auto ein. Mit Erfolg.

Im Herbst 2012 wurde mit Beschluss der obersten Finanzbehörden der Steuervorteil vom Dienstwagen, das sogenannte Dienstwagen-Privileg, auf Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes ausgeweitet.

Jobrad ist heute Marktführer in Deutschland und versteht sich als Impulsgeber der Branche.

Die „Big 5“ der Branche

Der Leasingmarkt boomt und es haben sich in den vergangenen Jahren einige Anbieter in diesem Geschäftsfeld etabliert. Neben Jobrad gehören zu den großen Fünf auch die folgenden Unternehmen: Eurorad – das Dienstrad, die Bikeleasing Service GmbH & Co. KG, das Unternehmen Businessbike Leasing und Lease-a-Bike.

Alle genannten Anbieter haben sich zum Ziel gesetzt, das Dienstrad-Leasing für Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachhandelspartner so einfach wie möglich zu machen. Digitale und automatisierte Prozesse, eine zentrale Dokumentenübersicht und eSignaturen gehören heute zu den Standards. Alle weiteren Serviceleistungen der Leasinganbieter liegen nahe beieinander.

Geringfügige Unterschiede gibt es bei den folgenden Leistungsbausteinen:

  • Die Höhe der Leasingraten (bei exakt gleichem Listen-Bruttokaufpreis) schwankt geringfügig um ein paar Euro.
  • Auch bei den Kosten und dem Leistungsumfang der verpflichtenden Versicherung, die bei jedem Dienstrad-Leasing mit abgeschlossen werden muss, gibt es kleinere Unterschiede.
  • Weitere Versicherungsmöglichkeiten wie Service, Inspektion und Reparaturen werden in einem modularen Baukastensystem zusätzlich angeboten. Je nach Anbieter werden diese Leistungen mit und ohne Selbstbeteiligung an Reparaturkosten oder mit und ohne Schadensobergrenzen angeboten.
  • In 36 Monaten, der Dauer der Leasingzeit, kann viel passieren. Kündigung, Elternzeit und längere Krankheit gehören dazu. Lösungen werden jedoch mitgedacht und mitgeliefert. Was die einen Leasinganbieter als „Störfallmanagement“ bezeichnen, ist bei anderen über eine Ausfallversicherung abgedeckt.
  • Bei den meisten Leasinganbietern gibt es sowohl einen Brutto-Mindestwert als auch einen Brutto-Höchstwert für ein Fahrrad, das im Rahmen des Dienstrad-Leasings finanziert wird.

Grundsätzlich hängt die Höhe der Leasingraten und der Beiträge zur Versicherung vom Bruttolistenpreis des gewählten Dienstfahrrads ab. Eine Versicherung ist verpflichtender Bestandteil eines jeden Leasingvertrags, denn die überlassenen Fahrräder sind Betriebseigentum. Somit muss der Arbeitgeber eine Versicherung nachweisen, denn die private Hausratversicherung des Arbeitnehmers deckt nur das ab, was ihm gehört.

In diese verpflichtende Versicherung eingeschlossen sind eine Vollkaskoversicherung, Diebstahlschutz und eine Mobilitätsgarantie. Besonders bei hochwertigen, höherpreisigen Fahrrädern genau das Extra, das ein Rundum-sorglos-Paket ausmacht.

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