TREK Fuel EX – der Alleskönner auch für Neueinsteiger

Als bestes vollgefedertes Trailbike wird das TREK Fuel EX bezeichnet. Ein Fan schwärmt sogar von einem Fixstern am Mountainbike Himmel.

Wer alpine Touren liebt und nur ein einziges Bike will, mit dem man fast jeden Trail gut rauf und runter kommt, liegt mit diesem Allrounder richtig. So sehr Fortgeschrittene die Allroundqualitäten schätzen, ist das TREK Fuel EX auch eine sehr gute Wahl für Mountainbike-Einsteiger.

Was macht dieses Trailbike so vielseitig einsetzbar?

Die Modellreihe Fuel EX wird von TREK schon über viele Jahre hinweg stetig weiterentwickelt und verbessert. Eine Vielzahl an klugen und innovativen technischen Besonderheiten tragen in Summe zu der enormen Vielseitigkeit dieses Bikes bei und lassen das Fuel EX aus vielen Produkttests als Sieger hervorgehen.

Wir stellen euch im Folgenden die Ausstattungsmerkmale vor, die dieses Bike so vielseitig und beliebt machen:

  • Ausgewogene Rahmengeometrie
  • Knock Block zum Rahmenschutz
  • Cleverer Stauraum im Unterrohr bei Carbon-Modellen
  • „Formel 1 trifft MTB“: Mehr Effizienz und Sicherheit durch Re:aktiv Dämpfer und Active Braking Pivot (ABP)

Fahrwerk, Rahmengeometrie und Setup

Das Fuel EX bietet mit 130 mm Federweg hinten und 140 mm Federweg vorne genau die richtige Dosis Federung für mehr Sicherheit bei großen Hindernissen. Gleichzeitig gibt es keine Abstriche beim Klettern, da durch die ausgewogene Geometrie das Vorderrad auch bei steilen Passagen am Boden haftet.

Downhill fühlen sich die neuen Modelle stabiler an, da die Rahmengeometrie länger und flacher als bei der Vorgängerversion ist. Die Vorderachse wird weiter nach vorne verschoben, die Gabeln haben dadurch eine kürzere Vorbiegung. Der Fahrer kann für eine perfekt ausgewogene Traktion genug Gewicht aufs Vorderrad bringen. Die längere Front des Bikes ermöglicht ein steileres Sitzrohr und damit eine effiziente Sitzposition für optimales Pedalieren.

Alle Fuel EX Modelle verfügen über eine Teleskopsattelstütze (Dropper Post). Das Rahmendesign wurde dahingehend verbessert, dass längere Sattelstützen darin Platz finden. Teleskopsattelstützen, die ferngesteuert mittels eines Hebels die Sitzhöhe nach oben oder unten verändern, erhöhen den Komfort. Bequem kann die Sitzhöhe auch während der Fahrt verstellt werden. Dies ist insbesondere auf Trails ein großer Vorteil, wo es rauf und runter geht. Außerdem ermöglicht die Teleskopsattelstütze die Wahl von längeren und ergonomischeren Sätteln.

Dank des geraden Unterrohrs, auch Straight Shot-Unterrohr genannt, weist der Rahmen eine hohe Steifigkeit auf, ohne dass das Gewicht erhöht wird. Das Bike ist leicht genug, um die Berge flink zu erklimmen. Auch im Wiegetritt bergauf geht keine Energie durch eine Verwindung des Rahmens verloren. In unebenem, ruppigem Gelände bergab sorgt die hohe Steifigkeit des Rahmens bei hohem Tempo für mehr Sicherheit.

Integrierter Rahmenschutz durch
Knock Block

Schäden am Unterrohr durch einen rumgedrehten Lenker werden durch Knock Block verhindert. Dieser technische Kunstgriff, ein patentiertes Element am Steuerrohr, das eine stabile Verbindung zum Gabelschaft herstellt, begrenzt den Lenkausschlag. Doch keine Sorge, auch die engsten Spitzkehren sind trotz des geringfügig beschränkten Lenkwinkels kein Problem.

Besonderheit im Unterrohr:
das Rahmenstaufach

Ein Plus bei den Carbon-Modellen ist das Rahmenstaufach. Es ist im Vergleich zur SWAT Box von Specialized kleiner, reicht aber für alles, was man benötigt, um eine Reifenpanne zu reparieren oder auch für einen Regenschutz. Die Abdeckung des Stauraums lässt sich über einen mechanischen Verschlussmechanismus abnehmen und befindet sich unter dem Flaschenhalter.

Im Lieferumfang enthalten:
die BITS Werkzeugtasche

Die von Bontrager eigens entwickelte BITS (Bontrager Integrated Tool and Storage)-Tasche kann eng gerollt, mit Klettverschluss zugemacht und in den Rahmen geschoben werden. Ein standardmäßiges, separat erhältliches Pannenkit passt genau in die Tasche hinein. Es enthält Ersatzschlauch, CO2 Kartusche, CO2 Adapter und Reifenheber.

Zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen durch die Gabel bietet ein Gummischutz am Unterrohr auf der Höhe des Steuerrohrs. Eine weitere, größere Abdeckung am unteren Ende des Unterrohrs verhindert weitestgehend die Beschädigung durch Steinschlag oder beim Aufsetzen nach höheren Sprüngen (Drops).

„Formel 1 trifft MTB“ – Dämpfertechnologie aus dem Motorrennsport

Der Re:aktiv Dämpfer ist Ausstattungsmerkmal der meisten Fuel EX Modelle. Die im Motorrennsport bewährte Methode der "regressiven Dämpfung" wird bei den Re:aktiv Dämpfern für den Radsport nutzbar gemacht. Zwei sich vormals widersprechende Idealzustände sind damit beide in einem Fahrwerk möglich. Beim Bergaufpedalieren bietet nur ein straffes, sich in einer Plattform befindliches Fahrwerk höchste Effizienz in der Kraftübertragung, denn die Kraft wird nur dann auf den Boden gebracht, wenn die Antriebskraft bestmöglich in Vortrieb und damit in Beschleunigung umgesetzt wird. Downhill und in ruppigem Gelände ist jedoch ein voll aktives Fahrwerk gefragt. Bei schnelleren Schlägen, beispielsweise beim Überfahren von Hindernissen, muss der Hinterbau sensibel und feinfühlig arbeiten. Der Re:aktiv-Dämper bietet dank regressiver Dämpfung beides in einem. Der effiziente Vortrieb eines unnachgiebigen Crosscountry-Setups ist ebenso gegeben wie die schluckfreudige Charakteristik eines weichen Downhill-Setups. Die einstige Produktinnovation ist inzwischen über Jahre bewährt.

Erstmals präsentiert wurde sie 2014 unter dem Schlagwort „F1 meets MTB“. Mehrere Jahre Entwicklungszusammenarbeit zwischen dem Fahrradhersteller TREK und dem Formel 1 Fahrwerksspezialisten Penske Racing Shocks stecken in dieser Technik. Die Implementierung erfolgte gemeinsam mit dem Dämpfer-Hersteller FOX.

Noch mehr Formel 1 Technologie fürs Mountainbike bringt Re:aktiv mit Thru Shaft, eine 2017 vorgestellte Weiterentwicklung. Durch sie wird eine noch bessere Anpassungsleistung an das Gelände erreicht. Während bei klassischen Dämpfern das vom Schaft verdrängte Ölvolumen durch den IFP (internal floating piston) und die dazugehörige Gasdruckladung ausgeglichen wird, bewegt sich der Schaft beim Thru Shaft Design durch das Ölvolumen hindurch. In der herkömmlichen Variante mit IFP ist mehr Initialkraft notwendig, um das System in Bewegung zu setzen. Dadurch kann das Ansprechverhalten verzögert werden. Beim Thru Shaft verlässt die Kolbenstange die Ölkammer während des Einfederungsvorgangs, mögliche Verzögerungen werden auf diese Weise reduziert. Das Fahrwerk kann dadurch noch schneller auf den Wechsel des Untergrunds reagieren.

Bei den neuen Modellen der Fuel EX Serie wird der Dämpfer im Tretlagerbereich fixiert, wodurch mehr Reifenfreiheit und eine höhere Rahmensteifigkeit erreicht wird. Darüber hinaus bewirkt eine weiter unten angebrachte Dämpferaufnahme stabilere Kettenstreben und effizienteres Pedalieren.

Aktive Federung auch beim Bremsen dank Active Braking Pivot (ABP)

Ziel der Hinterradfederung ist es, Stöße zu absorbieren. Nur so haben die Reifen Kontakt mit dem Untergrund und der Fahrer behält die Kontrolle. Jede Bremsung wirkt sich negativ auf diese Leistung des Fahrwerks aus. Der Fahrer spürt eine Versteifung der Federung und Traktionsverlust. Um dies zu vermeiden, müssen Bremse und Fahrwerk voneinander entkoppelt werden. 

Genau das leistet das patentierte Active Braking Pivot (ABP) von TREK. Es sorgt während des Bremsens für ein aktives Fahrwerk. Die Bremskräfte werden durch Anbringung des Bremssattels am schwimmenden Teil des Rahmens von den Fahrwerkskräften isoliert, was ein Stottern des Hinterbaus verhindert. Der Dämpfer kann frei arbeiten, weshalb der Hinterreifen den Untergrund besser greift. Das bedeutet höhere Traktion, weniger Rutschen und mehr Kontrolle, also genau das worauf ankommt.

Die Control Freak Zugführung erleichtert ein aufgeräumtes, individuelles Setup

Viel High Tech steckt in einem modernen Mountainbike und es gibt unzählige Setup Varianten. Ob Teleskopsattelstütze, Bremssystem oder Schaltung, je nach gewählter Ausstattungsoption gibt es eine Fülle von Zugführungsszenarien. TREKs Antwort darauf heißt Control Freak. Vier Öffnungen und vier Teile zähmen störrische Schläuche und Kabel, die elegant am oberen Ende des Unterrohrs verschwinden und am unteren Ende wieder zum Vorschein kommen. Dadurch führt die Control Freak Zugführung zu einer sauberen Optik.

Rollfreudige Laufräder und Reifen von Bontrager

Die meisten Laufräder sowie die 2,6” Reifen kommen von der TREK Hausmarke Bontrager und punkten mit guter Beschleunigung und gutem Grip.

Bei den Laufradgrößen hat TREK bereits mit den 2020er Modellen für weniger Wirrwarr als in der Vergangenheit gesorgt. Die meisten Rahmengrößen des Fuel EX (M, ML, L, XL) kommen mit 29"-Laufrädern. Die Rahmengröße XS kommt mit besser passenden 27,5"-Laufrädern für eine geringere Überstandshöhe. Für den S-Rahmen werden beide Laufradgrößen angeboten. Die Überstandshöhe hat TREK als wichtigstes frauenspezifisches Kriterium bei Bikes identifiziert. Da bei den beiden kleinen Rahmengrößen XS und S ist die Überstandshöhe generell sehr tief ist, gibt es keine spezifischen Frauenbikes mehr.

Mehr Varianten, mehr Individualität

Das TREK Fuel EX gibt es wahlweise mit Aluminium- oder Carbon-Rahmen. Der Alu-Rahmen ist die Alternative für all diejenigen, die weniger tief in die Tasche greifen möchten. Ein solide gebauter Carbon-Rahmen verringert im Vergleich zu Aluminium das Gewicht. Darüber hinaus gewährt er ein hohes Maß an Festigkeit und Steifigkeit. Neben der Frage „Carbon oder Aluminium?“ führen Ausstattungsmerkmale wie die Bremsen, die Schaltung, die Laufräder oder aber auch das Fahrwerk im Detail zu Qualitäts- und Preisabstufungen zwischen den Modellvarianten. Für Kunden, die sich ein ganz individuelles Bike wünschen, gibt es das Fuel EX jetzt auch als Project One, das neben der persönlichen Zusammenstellung einzelner Komponenten auch eine große Vielfalt an Farbvarianten möglich macht.

Du bist auf den Geschmack gekommen und möchtest dich nach dem zu dir passenden TREK Fuel EX umsehen? Wenn du bei uns im Shop die verschiedenen Modelle anschaust, achte auf Folgendes: Je höher du in der Modellpalette gehst (aufsteigende Ziffern bei der Produktbezeichnung), desto leichter, schneller und leistungsfähiger wird das Fuel EX. Die Carbon-Modelle erkennst du an der 9.X in der Modellbezeichnung.

Falls du Hilfe bei der Produktauswahl oder mehr Informationen zu den technischen Details benötigst, unsere erfahrenen Kundenberater helfen dir gerne weiter.

Ruf einfach kurz durch unter +49 (0)8033 9789020 oder schreib uns an sales@e-bikes4you.com.