Mit Trek Produkten für eine bessere Welt

Trek ist weltweit einer der größten und einflussreichsten Hersteller der Bike-Branche, doch „aus großer Kraft folgt große Verantwortung“ und wie auch Spiderman zuvor, nutzt Trek diese Position dazu, die Welt Stück für Stück zu verbessern. Statt Bösewichten widmet sich Trek jedoch dem Umweltschutz und hat deshalb einen „Bericht zur Nachhaltigkeit und unternehmerischen Verantwortung 2021“ veröffentlicht. Aus diesem ausführlichen, 39 Seiten umfassenden Dokument wird schnell klar, dass Greenwashing bei Trek nichts zu suchen hat. Vielmehr liefert der Bericht Zahlen, Daten und Fakten, die selbstkritisch und ambitioniert sind, deren Erfolge aber auch ganz klar gemessen und bewertet werden können.

Trek legt Wert darauf, ein rundum nachhaltiges Unternehmen zu sein. 

Der Bericht beinhaltet unter anderem Analysen, bei denen der CO2-Fußabdruck der beliebtesten Trek Räder im Detail unter die Lupe genommen wird. So kannst du als Nutzer ganz genau sehen, wie viel Kilogramm CO2 bei der Produktion deines Madone Rahmens, deiner Rail Laufräder oder der Gabel deines Marlins erzeugt wurden. Hiermit kannst du dir ein noch besseres Bild über den Herstellungsprozess deines Rads machen. Die Fertigung von Rädern ist der Hauptverursacher von CO2-Emissionen bei Trek, doch auch der globale Transport von Menschen und Gütern steuert wesentlich zum ökologischen Fußabdruck bei.

Der Bericht beinhaltet eine Liste von 10 Top Themen, die so zusammengefasst werden können:

  • Verminderung von Emissionen beim Bewegen von Gütern und Personal
  • Suche nach und vermehrte Nutzung von alternativen Ressourcen für Produktion und Energieversorgung
  • Reduzierung von nicht recyclebaren Abfällen und Verpackungsmaterialien
  • Stärkung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel durch Verbesserung von Fahrradnetzen in Städten und Ausbau von Bike-Sharing Angeboten

Trek konzentriert sich auf diese 10 Schwerpunkte zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks, um sowohl bei der Entwicklung der neuesten Bikes, als auch beim Klimaschutz an der Spitze der Branche zu stehen.

Verminderung von Emissionen beim Bewegen von Gütern und Personal

Es ist kein Geheimnis, dass Luftfracht aus ökologischer Sicht die ineffizienteste Art und Weise ist, Güter über große Distanzen zu bewegen. Trek hat sich deshalb vorgenommen, den Luftfrachtanteil bis 2024 um 75% (im Gegensatz zu 2020 Werten) zugunsten von Seefracht zu verringern. Seefracht beansprucht zwar mehr Zeit als der Luftweg, ist aber weniger umweltschädlich, kostengünstiger und verfügt über gut etablierte, globale Verkehrsverbindungen. Um potenzielle Verzögerungen durch die Seefracht zu vermeiden, wird in Zukunft noch mehr Wert auf die Vorausplanung von Nachfrage und die Optimierung von Planungsprozessen gelegt.

Neben den CO2-Emissionen beim Transport von Produkten wurden auch die Auswirkungen von Personalbewegungen kritisch unter die Lupe genommen. So sollen zum Beispiel Geschäftsreisen drastisch reduziert und der durch Corona entstandene Work-from-Home-Trend so weit wie möglich beibehalten werden.

Seefracht soll in Zukunft verstärkt für die Beförderung von Produkten verwendet werden.

Suche nach und vermehrte Nutzung von alternativen Ressourcen für Produktion und Energieversorgung

Im Bereich alternativer Materialien hebt Trek zwei Projekte besonders hervor: Die Nutzung von recyceltem Aluminium bei der Herstellung von Rahmen und Komponenten sowie die Verwertung von Meeresplastik durch NextWave. Das NextWave Projekt ist ein Konsortium globaler Unternehmen, die daran arbeiten, eine Lieferkette zu erweitern, bei der Plastik an Küsten abgefangen und aufbereitet wird, bevor es das offene Meer erreicht. Ganz besonders wird hier versucht, verwaiste Fischernetze abzufangen oder zu bergen, denn diese stellen einen Großteil des globalen Meeresplastiks dar und brauchen bis zu 600 Jahre, bis sie auf natürliche Art und Weise am Meeresboden verrotten. Illegaler Fischfang in Südamerika, Afrika und Asien steuert eine Vielzahl dieser Netze bei. Denn immer dann, wenn diese illegale Fischerei von den Behörden ausfindig gemacht wird, kappen die Fischer ihre Netze, um Beweismittel zu vernichten. Aus diesem Grund kommt das Meeresplastik für Bontrager und Trek Produkte hauptsächlich von Fischernetzen, die vor der Küste Chiles abgefangen wurden. Diese werden in kleinste Partikel zermahlen und als Materialbasis für ausgewählte, spritzgegossene Kunststoffprodukte verwendet. Heutzutage wird Bontragers erfolgreichstes Produkt mit dieser Methode und aus 100 % Meeresplastik gefertigt. Der Batcage ist ein einfacher, leichter und preiswerter Flaschenhalter, der schon seit 1997 hergestellt wird, und dessen Produktion mittlerweile jährlich rund 4000 m2 bzw. 1700 kg Fischernetze wiederverwertet. Neben Meeresplastik verwendet Trek noch einige andere recycelte Materialien und verspricht, dass dies nur der Anfang ist und wir uns schon bald über eine noch größere Vielzahl an recycelten Produkten freuen können.

 

Schon seit 2009 nutzt die Trek Produktionsstätte in Wisconsin ausschließlich erneuerbare Energien.

Mehr und mehr Trek Plastikprodukte werden aus recycelten Materialien hergestellt.

Auch für Aluminiumteile wird verstärkt recyceltes Material verwendet.

Reduzierung von nicht recyclebaren Abfällen und Verpackungsmaterialien

Als Nächstes hat sich Trek etwas sehr Ehrgeiziges vorgenommen: Bis 2024 sollen alle Produktionsstätten komplett abfallfrei sein. Das heißt, es soll kein Müll mehr produziert werden, der auf einer Deponie entsorgt werden muss. Stattdessen sollen alle Restabfälle, die nicht vermieden werden können, recyclebar oder kompostierbar sein. Zunächst wird mit dem Hauptsitz des Unternehmens in Waterloo begonnen. Das Erlernte soll dann aber auch in Deutschland und allen anderen Vertriebszentren angewendet werden. Um dafür zu sorgen, dass auch bei dir als Endverbraucher so wenig nicht-wiederverwertbare Materialien wie möglich ankommen, arbeitet Trek daran, diese bei Verpackungen zu reduzieren. Hier gilt es jedoch eine Balance zu finden, denn neue Räder und Highend Zubehör wollen sorgfältig und sicher verpackt sein. Obwohl es im Moment noch nicht möglich ist, ganz auf diese Teile zu verzichten, wurde ihre Anzahl seit 2020 schon so weit verringert, dass fast 200 Tonnen weniger nicht-recyclebare Verpackungsmaterialien an Kunden ausgeliefert wurden. 

Verpackungsmaterialien werden weiter reduziert.

Bei einem hochwertigen Mountainbike wurden zum Beispiel schon 88 % dieser Deponieabfallelemente durch umweltschonende Materialien ersetzt oder durch cleveres Design gemieden. Ähnliche Daten gibt es für Rennräder, Einstiegsräder, Kinderräder und vielerlei Zubehör, damit du dich als Kunde selbst davon überzeugen kannst, dass sich Trek nicht nur den großen, sondern auch den kleinen Ersparnissen widmet.

Stärkung des Fahrrads als Fortbewegungsmittel durch Verbesserung von Fahrradnetzen in Städten und Ausbau von Bike-Sharing Angeboten

Dies sind wohl Treks ambitionierteste Ziele der Liste, denn sie benötigen nicht nur firmeninterne Änderungen, sondern wollen eine grundlegende Umstellung im globalen Nahverkehr herbeiführen. Da bei einem so ehrgeizigen Vorhaben zunächst einmal Analyse und Aufklärung geleistet werden muss, ist Trek Hauptsponsor von PlacesForBikes, einem Bewertungsprogramm, das Städte auf ihre Fahrradfreundlichkeit hin überprüft. Mit diesen Daten unterstützt und berät die Organisation Bezirke dabei, ihre Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern und Schlüsselinstitutionen wie Schulen, Behörden und Einkaufszentren einfacher erreichbar zu machen. Als Vorläufer auf diesem Gebiet gelten zum Beispiel die Niederlande. Sie sind bekannt für ihren fahrradfreundlichen Straßenverkehr und eine hohe Radlbereitschaft in der Bevölkerung. Hier werden bereits 24 % aller Strecken mit dem Rad zurückgelegt, in Tokyo sind es 20 % und in Venedig 19 %. Der momentane Prozentanteil in den USA liegt bei nur 0,6 %. Um diesen Anteil bis 2040 auf 10 % zu erhöhen, investiert Trek in PeopleForBikes, eine Organisation, die sich für fahrradfreundliche Städte, Gesetzgebung und Infrastruktur in den Staaten einsetzt. Deutsche und österreichische Städte schneiden bei weitem besser ab als US-amerikanische Cities, doch auch hier kann noch einiges verbessert werden: Wegenetze könnten weiter ausgebaut und gesichert werden, Arbeitgeber, Geschäfte und Behörden könnten mehr Radständer zur Verfügung stellen und auch Dienstradleasing könnte vom Staat noch weiter gefördert werden.

Der Ausbau von Radwegen ist Teil von Treks Nachhaltigkeitskonzept.

Radwege sind sowohl für die Freizeitgestaltung als auch zum Pendeln wichtig.

Ein besseres Netzwerk von Radwegen ermöglicht es, das eigene Auto stehen zu lassen.

Um mehr Menschen aufs Rad zu bringen, konzentriert sich Trek in mittleren und großen Städten momentan stark darauf, das Bike-Sharing Angebot auszubauen. Hier werden Fahrräder gegen eine kleine Gebühr oder ein Abonnement Nutzern zur Verfügung gestellt und können flexibel ausgeliehen, genutzt und abgestellt werden, ohne dass sie an ihren Ursprungsort zurückgebracht werden müssen. Dieses Konzept ist mittlerweile eine bewährte Lösung, CO2-Ausstöße in Städten zu verringern und Verkehr zu reduzieren. Im Gegensatz zum eigenen PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist Bike-Sharing umweltschonender und hilft abgasintensive Staus zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es viele andere Vorteile: Radfahren ist besser für die Gesundheit und oft kannst du Zeit sparen, da du nicht an Fahrpläne gebunden bist und keinen Parkplatz für dein Auto suchen musst.

In Sachen Nachhaltigkeit hat sich Trek für die nächsten Jahre einiges vorgenommen. Wir sind gespannt, mit welchen innovativen Lösungen und kreativen Veränderungen sie uns überraschen werden.